
Jeder von uns wurde in eine Familie hineingeboren.
Ob uns das immer bewusst ist, ob wir es bejahen oder nicht:
Wir werden von unserer Herkunft geprägt.
Dazu gehören Erbanlagen, Charaktereigenschaften, Erfahrungen, Erinnerungen,
Neigungen und Interessen. Jede Familie hat ihre Art zu leben, ihre Themen,
Tabus und Verhaltensmuster.
Und selbst wenn wir uns von unserer Familie gelöst haben, spielt unsere
Herkunftsfamilie immer noch eine Rolle – auch wenn neue Prägungen dazukommen.
In dem Bibelabschnitt, in dem unser Monatsspruch steht, wird deutlich,
wie Gott sich Familie vorstellt.
Auch wenn heutige Familienväter nicht mehr Opfer im alttestamentlichen
Sinn bringen, gelten die Aussagen noch genauso:
Gott will Väter, die Gott danken für alle guten Gaben.
Und dabei geht es nicht nur um Essen und Trinken, sondern auch um die
Geschichte, die im Hintergrund die Familie geprägt hat und in Zukunft prägen soll.
Es ist die Geschichte von den Taten Gottes in der Vergangenheit.
So leben auch unsere Familien davon, dass Jesus in diese Welt gekommen ist
und sein Leben für uns gegeben hat. Wir und unsere Kinder dürfen von
der Liebe Gottes leben. Eine bessere Prägung gibt es nicht!
Leben wir so Ehe, Familie und/oder Gemeinde?
Wird durch uns etwas deutlich von der Freude
und Dankbarkeit des Glaubens an den reich schenkenden Gott?
Und geben wir diese Freude weiter und laden Menschen zu uns ein?
Wenn wir so leben, wie es dieses alte Wort aus der Bibel uns nahe legt,
wird das positive Auswirkungen haben.
Liebe Grüße und Segenswünsche
Ihr/Euer Ralf Splittgerber
Grafik: © GemeindebriefDruckerei/Text: © 2016 Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart